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So decken Sie Ihr Boot für den Winter ab

Boot unter einer PVC-Persenning bei Schneefall, beide Lüftungsöffnungen markiert

Ein Boot, das im Freien überwintert, ist drei Belastungen ausgesetzt, mit denen eine Persenning fertig werden muss: dem Gewicht von nassem Schnee, dem Wind, der an jeder losen Ecke zerrt, und Kondenswasser, aus dem Schimmel wird, wenn die Luft unter der Persenning nicht zirkulieren kann. Eine gute Persenning, die schlecht aufgezogen ist, scheitert an allen dreien. Dieser Ratgeber geht die Arbeit in der Reihenfolge durch, in der Sie sie erledigen – vom Vorbereiten des Bootes im Herbst bis zum Abnehmen der Persenning im Frühjahr.

1. Das Boot vorbereiten, bevor es unter die Persenning kommt

Alles, was unter die Persenning kommt, bleibt dort fünf oder sechs Monate lang. Fangen Sie also mit einem sauberen, trockenen Boot an.

  • Rumpf und Deck waschen und trocknen lassen. Schmutz hält den ganzen Winter über Feuchtigkeit an der Oberfläche.
  • Alles von Bord nehmen, was Feuchtigkeit nicht verträgt oder gestohlen werden könnte: Polster, Rettungswesten, Elektronik, Kraftstoffkanister und die Batterie. Lagern Sie die Batterie drinnen und halten Sie sie geladen.
  • Sämtliches Wasser ablassen. Bilge, Hälterbecken und alle Schläuche. Wasser, das im Boot bleibt, gefriert, dehnt sich aus und sprengt Armaturen und Anschlüsse.
  • Den Motor winterfest machen, und zwar laut Bedienungsanleitung und bevor Sie das Boot abdecken – dann müssen Sie die Persenning nicht noch einmal öffnen.
  • Scharfe Kanten abpolstern. Ecken der Windschutzscheibe, Rutenhalter und Klampen scheuern über einen windigen Winter jedes Gewebe durch. Ein Stück Schaumstoff oder ein altes Handtuch, mit Klebeband fixiert, genügt.

2. Der Persenning einen First geben

Der häufigste Grund, warum eine Winterpersenning versagt: Sie liegt flach. In den flachen Bereichen setzt sich Schnee fest, taut tagsüber an, friert nachts wieder und wird immer schwerer, bis sich das Gewebe zu einer Mulde ausbeult – und in so einer Wassermulde reißt die Persenning oder das Boot läuft voll.

Abhilfe schafft eine Wölbung: etwas unter der Persenning, das sie entlang der Mittellinie anhebt, damit Schnee und Regen zu den Seiten ablaufen. Bei einem offenen Boot übernehmen das Spriegel quer über dem Rumpf. Unsere gibt es in drei Breiten – 90, 120 und 140 cm –, eingesetzt am Bug, in der Mitte und am Heck.

Drei Spriegel quer über einem offenen Aluminiumboot an Bug, Mitte und Heck
Spriegel an Bug, Mitte und Heck geben der Persenning auf ganzer Länge eine Wölbung.

Ein Boot mit Konsole oder Windschutzscheibe hat bereits einen Hochpunkt; dort kommen die Spriegel zwischen den Hochpunkt und die Enden, damit das Gewebe dazwischen nicht durchhängt.

3. Persenning aufziehen und Lüftungsöffnungen freihalten

Ziehen Sie die Persenning zuerst über den Bug und dann auf beiden Seiten über den Süllrand nach unten, bevor Sie irgendetwas spannen. Eine modellspezifisch geschnittene Persenning legt sich von selbst auf den Süllrand; eine lose muss glatt gezogen werden, damit keine Falte bleibt, in der sich Wasser sammelt.

Eine wasserdichte Persenning atmet nicht, deshalb muss die Luft darunter über Öffnungen zirkulieren. Unsere haben zwei eingeschweißte Lüftungsöffnungen mit Netz. Achten Sie darauf, dass weder die Spriegel noch eine zusätzliche Plane obendrauf oder angehäufter Schnee sie verdecken. Die eingekreisten Öffnungen auf dem Foto unten tun mitten im Schneefall ihren Dienst.

Boot auf einem Trailer unter einer grauen PVC-Persenning bei Schneefall, die beiden Lüftungsöffnungen eingekreist
Die beiden Lüftungsöffnungen bleiben schneefrei, weil sie am höchsten Teil der Persenning sitzen.

4. Spannen – gegen das Boot, nicht gegen den Boden

Erst die richtige Spannung nimmt dem Wind die Angriffsfläche. Ziehen Sie die Persenning mit dem Ratschengurt am Heck straff und spannen Sie sie dann an den Seiten über die Ösen ab.

Ratschenspanner an einem Gurtband am Rand einer PVC-Bootspersenning
Eine Ratsche hält die Spannung bei Wind und unter der Last von nassem Schnee.
  • Befestigen Sie die Persenning am Boot oder am Trailer, niemals an losen Böcken, Klötzen oder irgendetwas auf dem Boden. Im Sturm kann eine am Boden festgebundene Persenning das Boot von seinen Stützen ziehen.
  • Straff, aber nicht trommelhart. Das Gewebe soll nicht flattern, aber noch etwas nachgeben, wenn Sie darauf drücken. PVC zieht sich bei Kälte leicht zusammen – eine Persenning, die an einem milden Tag bis zum Anschlag gespannt wurde, ist im Januar zu stramm.
  • Gurte von scharfen Kanten fernhalten oder dort abpolstern, wo sie über den Süllrand laufen.

5. Im Laufe des Winters kontrollieren

Eine Persenning, die im Oktober richtig saß, sitzt im Februar nicht zwangsläufig noch genauso. Schauen Sie nach Stürmen und nach starkem Schneefall beim Boot vorbei.

  • Schweren, nassen Schnee abfegen, bevor er sich auftürmt – mit einem weichen Besen, niemals mit einer Schaufel.
  • Die Ratsche nachspannen, wenn die Persenning zu flattern beginnt.
  • Prüfen, dass die Lüftungsöffnungen nicht eingeschneit sind.
  • Auf Stellen achten, an denen das Gewebe an etwas Hartem scheuert, und dort nachpolstern.

6. Die Persenning im Frühjahr abnehmen

Warten Sie einen trockenen Tag ab. Fegen Sie Schmutz und Laub ab, spülen Sie die Persenning bei Bedarf mit Wasser und einem milden Reinigungsmittel ab und lassen Sie beide Seiten vollständig trocknen, bevor Sie sie zusammenlegen. Eine feucht verstaute Persenning ist bis zum Herbst verschimmelt. Lagern Sie sie locker gefaltet an einem trockenen Ort, an den keine Mäuse kommen.

Warum eine modellspezifische Persenning

Eine für ein bestimmtes Bootsmodell geschnittene Persenning folgt dem Süllrand, der Konsole und der Windschutzscheibe genau dieses Rumpfes. Sie liegt deshalb faltenfrei auf und braucht weniger Spannung, um an Ort und Stelle zu bleiben – und wo keine Falten sind, kann sich auch kein Wasser sammeln. Die passende Persenning finden Sie in unserer Liste der Marken und Modelle. Steht Ihr Boot nicht darin, fertigen wir Ihnen eine Persenning nach Maß an – unser Ratgeber zeigt Ihnen, wie Sie Ihr Boot für eine Persenning ausmessen und was Sie uns schicken sollten.

Checkliste

  • Boot sauber, trocken und entwässert; Batterie und lose Ausrüstung von Bord.
  • Motor winterfest gemacht.
  • Scharfe Kanten abgepolstert.
  • Spriegel oder First vorhanden – keine flachen Stellen.
  • Persenning glatt gezogen, Lüftungsöffnungen frei.
  • Ratsche gespannt, Befestigung am Boot oder Trailer.
  • Nach Stürmen und starkem Schneefall kontrolliert.

Sie möchten wissen, aus welchem Material die Persenning selbst sein sollte? Wir vergleichen die drei gängigen Materialien in Bootspersenningen aus PVC, Polyester und Polyethylen im Vergleich.

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So messen Sie Ihr Boot für eine Persenning aus

Faster 525 CC mit montierter PVC-Persenning

Eine Bootspersenning wird nach Maß gekauft. Stimmen die Maße, liegt die Persenning faltenfrei auf dem Süllrand auf; stimmen sie nicht, reicht sie entweder nicht herum oder hängt so locker, dass der Wind daran zerren kann. Dieser Ratgeber zeigt, was Sie messen, wo Sie das Maßband anlegen und was Sie uns schicken, wenn Ihr Boot nicht in unserer Liste steht.

Zuerst: Müssen Sie überhaupt messen?

Wenn Ihr Boot in unserer Liste der Marken und Modelle steht, nicht. Eine modellspezifische Persenning wird nach dem Schnittmuster genau dieses Bootes gefertigt – Marke und Modell sind also das Maß. Zwei Dinge sollten Sie trotzdem prüfen:

  • Die Generation. Manche Modelle haben ihre Form zwischen den Baujahren geändert. Die Buster XSr von 2008 und die spätere XSR zum Beispiel haben kein gemeinsames Schnittmuster.
  • Die Version. Eine Mittelkonsolen-, eine Seitenkonsolen- und eine offene Version desselben Rumpfes brauchen unterschiedliche Persenningen – die Faster 525 CC und 525 SC sind ein Beispiel dafür.

Messen sollten Sie, wenn Ihr Boot nicht in der Liste steht oder wenn Sie nicht sicher sind, welche Generation oder Version Sie haben. Anhand der Maße und zweier Fotos sagen wir Ihnen, ob eine unserer Persenningen auf Ihr Boot passt – und wenn nicht, fertigen wir Ihnen eine nach Maß an.

Was Sie brauchen

  • Ein Maßband von mindestens 5 m – für das Maß über den höchsten Punkt ist ein weiches Schneidermaßband hilfreich.
  • Einen Helfer, der das andere Ende hält.
  • Ihr Handy, für Fotos des Bootes von der Seite und von oben.

Die fünf Maße

1. Länge. Entlang der Mittellinie von der Bugspitze bis zum Spiegel, über das Deck gemessen. Außenborder, Bugöse und Badeleiter zählen nicht mit – notieren Sie diese separat, falls sie überstehen.

2. Breite. Quer über das Boot an seiner breitesten Stelle, von der Außenkante des einen Süllrands bis zur Außenkante des anderen. Bei den meisten Booten liegt diese Stelle knapp hinter der Mitte.

3. Höhe aller aufragenden Teile. Windschutzscheibe, Konsole, Sitzlehnen, Wurfdeck – messen Sie jedes Teil vom Süllrand bis zu seinem höchsten Punkt und notieren Sie, wie weit es vom Bug entfernt ist.

4. Über den höchsten Punkt. Führen Sie das Maßband vom Süllrand auf der einen Seite hinauf, über den höchsten Punkt (meist Windschutzscheibe oder Konsole) und hinunter zum Süllrand auf der anderen Seite, immer der Oberfläche folgend. Dieses Maß zeigt, wie viel Stoff die Persenning dort braucht, wo das Boot am höchsten ist – und es wird am häufigsten vergessen.

5. Form von oben. Ist der Bug spitz oder stumpf, und ist der Spiegel gerade oder schräg? Ein Foto von oben zeigt den Umriss besser als jede Zahl.

Maß Wo Warum es wichtig ist
Länge Bugspitze bis Spiegel, Mittellinie, über das Deck Bestimmt die Größe der Persenning
Breite Breiteste Stelle, Außenkante Süllrand bis Außenkante Süllrand Entscheidet, ob die Persenning auf beiden Seiten weit genug herunterreicht
Höhen Windschutzscheibe, Konsole, Sitze – ab Süllrand Hohe Aufbauten brauchen Stoff
Über den höchsten Punkt Süllrand – höchster Punkt – Süllrand Die Breite, die die Persenning an ihrer höchsten Stelle haben muss
Form Umriss von oben Zeigt, ob ein Schnittmuster zu Ihrem Rumpf passt

Häufige Fehler

  • Die Prospektlänge übernehmen. Die „Länge über alles“ des Herstellers enthält oft die Motorhalterung oder Beschläge am Bug. Messen Sie das Boot selbst nach.
  • Am Rumpfboden entlang messen. Die Persenning liegt auf dem Süllrand auf, messen Sie also oben entlang.
  • Die Windschutzscheibe vergessen. Eine Persenning, die in Länge und Breite passt, kann über einer Windschutzscheibe oder Konsole trotzdem zu schmal sein.
  • Nur einmal messen. Prüfen Sie die Breite an mehr als einer Stelle und nehmen Sie das Maß über den höchsten Punkt dort, wo das Boot am höchsten ist.

Ihr Boot steht nicht in der Liste? Wir fertigen Persenningen nach Maß

Senden Sie Marke, Modell und Baujahr Ihres Bootes, Ihre fünf Maße und zwei Fotos – eines von der Seite, eines von oben – per E-Mail an batskydd@gmail.com, und wir sagen Ihnen, welche Persenning passt – oder schicken Ihnen ein Angebot für eine Persenning, die wir nach Maß für Ihr Boot anfertigen. Wie es weitergeht, sobald sie auf dem Boot ist, lesen Sie in unserem Ratgeber, wie Sie Ihr Boot für den Winter abdecken.

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Bootspersenningen aus PVC, Polyester und Polyethylen im Vergleich

Buster L2 mit montierter PVC-Persenning

Die meisten Bootspersenningen bestehen aus einem von drei Materialien: PVC-beschichtetem Gewebe, Polyestergewebe oder gewebtem Polyethylen. Auf einer Produktseite sehen sie ähnlich aus, nach einem Winter im Freien verhalten sie sich aber völlig unterschiedlich. Dieser Vergleich zeigt, worin sie sich unterscheiden und wofür sich welches Material eignet. Wir fertigen unsere Persenningen aus 600 g/m² PVC und erklären unten, warum – doch jedes Material hat eine Aufgabe, die es gut erfüllt.

Die drei Materialien auf einen Blick

PVC-beschichtetes Gewebe Polyestergewebe Polyethylen-Plane (PE)
Was es ist Polyester-Trägergewebe, beidseitig mit PVC beschichtet Polyestergewebe, meist mit wasserabweisender Beschichtung Gewebte Polyethylenbändchen, laminiert
Typisches Gewicht 500–900 g/m² 200–350 g/m² 80–250 g/m²
Wasserdicht Vollständig Wasserabweisend; muss mit der Zeit nachimprägniert werden Im Neuzustand; immer weniger, je mehr UV-Strahlung das Material zersetzt
Atmungsaktiv Nein – braucht Lüftungsöffnungen Teilweise Nein
Nähte Verschweißt Genäht Gesäumt, Ösen im Saum
Schneelast und Wind Robust; schwer genug, um nicht zu flattern Gut, wenn ordentlich gespannt Leicht; flattert und reißt an den Ösen aus
UV Gut mit UV-stabilisierter Beschichtung Je nach Gewebe und Beschichtung Am schwächsten, sofern nicht UV-stabilisiert
Preis Mittel Mittel bis hoch Niedrig
Am besten für Winterlager im Freien Liegeplatz und Sommerpersenningen Kurzzeitige oder provisorische Abdeckung

Gewichte und Eigenschaften sind typische Werte für das jeweilige Material; einzelne Produkte weichen davon ab.

PVC-beschichtetes Gewebe

PVC-Persenningen bestehen aus einem Polyester-Trägergewebe, das beidseitig mit PVC versiegelt ist. Weil die Beschichtung durchgehend ist und die Nähte verschweißt statt genäht werden können, dringt nichts durch – weder Regen noch Schmelzwasser. Das Gewicht ist im Freien ein Vorteil: Eine Persenning mit 600 g/m² liegt satt auf dem Boot, statt sich im Wind zu heben, und trägt nassen Schnee, ohne sich zu dehnen.

Der Haken: PVC atmet nicht. Feuchtigkeit aus dem Boot und vom Boden sammelt sich unter der Persenning, wenn keine Luft zirkulieren kann – eine PVC-Persenning braucht daher Lüftungsöffnungen. Unsere haben zwei eingeschweißte Lüftungsöffnungen mit Netz; eine PVC-Persenning ohne solche Öffnungen schimmelt im Laufe eines Winters.

Bogenförmige Lüftungsöffnung, eingeschweißt in eine graue PVC-Bootspersenning
Eine eingeschweißte Lüftungsöffnung sorgt für Luftaustausch unter einer wasserdichten Persenning.

Unsere Persenningen bestehen aus 600 g/m² PVC, das auch bei Frost flexibel bleibt und für das Sommerhalbjahr UV-geschützt ist. Bei normaler Nutzung rechnen wir mit einer Lebensdauer von rund fünf Jahren.

Polyestergewebe

Polyestergewebe ist leichter, weicher und teilweise atmungsaktiv. Deshalb ist es die übliche Wahl für Persenningen, die den Sommer über auf einem Boot im Wasser bleiben, oder für ein Boot, das jedes Wochenende genutzt wird. Es lässt sich klein zusammenlegen und sieht ordentlich aus.

Seine Beschichtung ist wasserabweisend, nicht wasserdicht, und durch die genähten Nähte dringt Wasser als Erstes ein. Mit der Zeit nutzt sich die Beschichtung ab, und das Gewebe muss nachimprägniert werden. Unter winterlicher Schneelast braucht ein leichteres Gewebe außerdem ein gutes Gestell darunter, weil es sich dort dehnt, wo sich Schnee sammelt.

Polyethylen-Plane (PE)

Die blaue oder grüne Plane aus dem Baumarkt ist gewebtes Polyethylen. Sie ist billig, leicht und im Neuzustand wasserdicht, und für ein paar Wochen erfüllt sie ihren Zweck. Einen ganzen Winter im Freien übersteht sie von den dreien am schlechtesten: Sonnenlicht zersetzt das Material, sie flattert im Wind, und die Ösen reißen aus dem Saum. Eine über ein Boot gebundene Plane hat außerdem keine Form – sie liegt flach und sammelt Schnee und Wasser.

Atmungsaktivität oder Belüftung

Ein atmungsaktives Material lässt etwas Feuchtigkeit durch das Gewebe selbst entweichen. Ein wasserdichtes Material kann das nicht und ist auf Öffnungen angewiesen. Keines von beiden ist automatisch besser: Auch unter einem atmungsaktiven Gewebe muss in einem feuchten Herbst die Luft zirkulieren, und eine wasserdichte PVC-Persenning mit guter Belüftung hält das Boot trockener als eine atmungsaktive, die an den Nähten undicht ist. Entscheidend ist, dass Luft hinein- und hinausgelangt und dass die Persenning so geformt ist, dass Wasser abläuft – siehe unseren Ratgeber, wie Sie Ihr Boot für den Winter abdecken.

Passgenau oder lose

Das Material ist die eine Hälfte der Antwort, die Form die andere. Eine für ein bestimmtes Bootsmodell geschnittene Persenning liegt faltenfrei auf dem Süllrand und braucht weniger Spannung, um an Ort und Stelle zu bleiben – ganz gleich, aus welchem Material sie ist. Eine lose Persenning aus dem besten Gewebe sammelt trotzdem Wasser in ihren Falten. Jede unserer Persenningen ist für genau ein Bootsmodell geschnitten: Die passende finden Sie in unserer Liste der Marken und Modelle. Steht Ihr Boot nicht darin, fertigen wir Ihnen eine Persenning nach Maß an – was Sie uns dafür schicken sollten, erfahren Sie in unserem Ratgeber, wie Sie Ihr Boot ausmessen.

Welches Material ist das richtige?

  • Das Boot überwintert im Freien, in nordischem Klima: PVC. Schneelast, Wind und fünf Monate Wetter – genau dafür ist es gemacht.
  • Das Boot bleibt den Sommer über im Wasser und wird oft genutzt: Polyestergewebe.
  • Sie brauchen nur für ein paar Wochen eine Abdeckung: Eine Polyethylen-Plane reicht – über einem Gestell, damit sie nicht flach aufliegt.